REFS & RULES

Schiedsrichterkader

mehr Infos unter www.eishockeyschiedsrichter.at

Head-Referees

Name Vorname Nummer Approved by
EBEL-Referee
Altersberger Roland 9
Berneker Thomas 17 (IIHF)
Bogen Martin 45
Dremelj Igor 2 (IIHF)
Erd Ulrich 12 (IIHF)
Fajdiga Ales 5 (IIHF)
Falkner Robert 18 (IIHF)
Fladenhofer Werner 10
Fussi Wolfgang 21 (IIHF)
Gebei Peter 11 (IIHF)
Graber Michael 7 (IIHF)
Jelinek Christian 6
Kamsek Luka (IIHF)
Kaspar Christian 14 (IIHF)
Kellner Roland 19 (IIHF)
Kincses Gergely 33 (IIHF)
Podlesnik Gerald 24
Potocan Christian 34 (IIHF)
Smetana Ladislav 3 (IIHF)
Sporer Gerhard 8
Trilar Viktor 4 (IIHF)
Veit Georg 38 (IIHF)


Linesmen

Dreier Alexander 90
Ettlmayr Timo 69 (IIHF)
Hofer Florian 66 (IIHF)
Hofstätter Michael 89 (IIHF)
Hollenstein Manuel 77
Hribar Matjaz 76 (IIHF)
Hütter Andreas 73
Johnston Oskar 84
Kalb Patrick 54
Kovac Balazs 86 (IIHF)
Lesniak Ales 55 (IIHF)
Nagy Attila 91 (IIHF)
Nemeth Marton 51 (IIHF)
Nikolic Manuel 92 (IIHF)
Nothegger David 71 (IIHF)
Piragic Trpimir 83 (IIHF)
Rakovic Damir 72 (IIHF)
Siegel Stefan
Siegl Andreas 74 (IIHF)
Smeibidlo Martin 60 (IIHF)
Trattnig Roman 79
Wallner Oscar
Widmann Florian 85 (IIHF)
Zehenthofer Walter 57 (IIHF)





Regelklarstellungen, gültig ab 19.12.2011
EBEL1112_regel_klarstellung_gueltig_ab_R32_DE.pdf

Die wichtigsten Regeländerungen

Der Internationale Eishockeyverband führt den eingeschlagenen Weg konsequent weiter, Eishockey noch attraktiver, schneller, spannender aber auch sicherer zu machen. Das neue IIHF Regelbuch 2010-2014 gilt wiederum mit einer begrenzten Gültigkeitsdauer von vier Jahren.

Der Internationale Eishockeyverband führt den eingeschlagenen Weg konsequent weiter, Eishockey noch attraktiver, schneller, spannender aber auch sicherer zu machen. Das neue IIHF Regelbuch 2010-2014 gilt wiederum mit einer begrenzten Gültigkeitsdauer von vier Jahren. Es zielt mit seinen Neuerungen, sowie mit der Eingliederung und Umsetzung diverser Regeladaptionen aus Bulletins oder Erläuterungen aus dem Case Book (Sammlung von Fallbeispielen) der vergangenen vier Saisonen genau darauf ab, die Qualität dieses Sports weiter zu verbessern.

Bereits bekannte Regeln wurden im neuen Regelbuch - z.T. in verständlicheren Formulierungen - eingefügt und behalten ihre Gültigkeit, wie beispielsweise:

• Alle Anspiele erfolgen ausschließlich nur auf den dafür vorgesehenen neun Anspielpunkten. (Regel 440b)

• Das Anspiel nach einer ausgesprochenen Strafe findet in der Verteidigungszone der verfehlenden Mannschaft statt. (Regel 440g)

• Kein Spielerwechsel nach Icing für das Team, das den Unerlaubten Befreiungsschuss verursacht hat. (Regel 460e)

• Hinausschießen, Werfen, Schlagen des Pucks direkt aus der eigenen Verteidigungszone (aus dem Spielfeld) muss gem. Spielverzögerung mit einer Kleiner Strafe vom Schiedrichter geahndet werden. (Regel 554c)

• Verzögert ein Team während einer Spielunterbrechung den Spielerwechsel, wird nach Verwarnung im Erstfall, sowie eine Kleine Bankstrafe im Wiederholungsfall ausgesprochen. (Regel 412 & 575)

• Wird der Torhüter während des Spiels von einem harten Schuss am Gesichtsschutz getroffen, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel nur dann sofort, wenn die gegnerische Mannschaft keine unmittelbare Torchance vorfindet. Die Entscheidung liegt im Ermessen des Schiris. (Regel 234d)

• Check gegen den Kopf und Nackenbereich erfährt eine explizite Definition im Regelbuch und ist nach wie vor ein Schwerpunkt der IIHF. (Regel 540 & Video CTH
www.iihf.com)

• Bei einer offensichtlichen Verletzung eines Spielers darf ein Teamarzt oder anderes medizinisches Personal während einer Unterbrechung ohne ausdrückliche Aufforderung des Schiedsrichters das Eis betreten und diesen Spieler versorgen. (Regel 565)

Ein Auszug aus den wichtigsten tatsächlichen regeltechnischen Neuerungen:
• In weiterer Angleichung von NHL und IIHF läuft die offizielle Spielzeit je Drittel nunmehr von 20:00/Drittelbeginn rückwärts auf 00:00/Drittelende. (Regel 152)

• Auf den Spielerbänken können sich (bis zu 16 Spieler und) fortan acht Team-Offizielle (max.) befinden. (Regel 140) Jedoch wird die Wechselzone während des laufenden Spiels für Spieler&TH von 3m auf 1,5m reduziert, was eine Verschärfung in Bezug auf Wechselfehler darstellt. (Regel 411)

• Vorbeugung von Verletzungen: ein Spieler, der während des laufenden Spiels seinen Helm verliert, darf nicht mehr am Spiel teilnehmen. Sollte er sich nicht auf direktem Wege zu seiner Spielerbank begeben, erhält er eine Kleine Strafe. (Regeln 223d,e & 555g)

• Sanktioniert mit einer Kleinen Strafe wird nunmehr auch das Fehlverhalten eines Goalies, der einen Spielunterbruch dadurch provoziert, indem er seinen Helm bzw. seine Gesichtsmaske, während das Spiel im Gange ist, vom Kopf abnimmt. (Regel 234e) Wird dieses Vergehen vom TH a) in einer Breaksituation begangen entscheidet der SR weiterhin lt. Regelwerk auf Strafschuss (Regel 234f), oder b) während der Ausführung eines Strafschusses wird dem schuldlosen Team ein (Technisches) Tor zugesprochen. (Regel 234g)

• Eindeutig definiert wird jetzt ein gültiges Tor, das mit vermeintlich Hohen Stock erzielt wird. Als Bemessungsgrundlage gilt die Höhe des Pucks beim Berühren des Stocks in Bezug auf die Querstange des Tores. Berührt der Puck dabei den Stock unterhalb der Höhe der Torlatte, ist der Treffer gültig, selbst wenn sich dabei der überwiegende Teil des (Hohen) Stocks - Schaft oder Schaufel - über der Querstange befindet. Wird der Puck hingegen oberhalb der Querstange gespielt, so ist das Tor ungültig. (Regel 492d)

• Die Kleine Bankstrafe muss nunmehr von einem Spieler, der sich zum Zeitpunkt des Regelverstoßes auf dem Eis befand, Torhüter ausgenommen, verbüßt werden. (Regel 502a)

• Die maßgeblichen Bedingungen für die Verhängung eines Strafschusses werden bzgl. Vergehens eines Torhüters ergänzt: foult ein Goalie einen Gegenspieler in einer Breaksituation, unabhängig davon, ob der Regelverstoß von hinten begangen wird oder nicht, so ist ein Strafschuss auszusprechen. (Regel 508b)

• Wird ein Spieler derart gefoult, dass ein Strafschuss ausgesprochen wird, muss der gefoulte Spieler künftig selbst den Strafschuss ausführen. Hat sich der gefoulte Spieler dabei verletzt oder ist nicht feststellbar (z.B. absichtliches Torverschieben in den letzten beiden Spielminuten oder während der Overtime), so muss diesen ein Spieler ausführen, der sich zum Zeitpunkt des Regelverstoßes auf dem Eis befand. (Regel 509a,b) Die Klarstellungen betreffend Ausführen des Strafschusses bleiben aufrecht z.B. TH verschiebt im Zuge des Abwehrversuchs beim Strafschuss absichtlich das Tor (bevor der Puck ins Tor geht), so wird das Tor zugesprochen. (Regel 554b), Lit. d) und Case Book 2010/11, Rule 509 Penalty Shot Procedure, B Interpretation, Ziffer 7 bis 9)

• Die formale Adaption bzgl. Aussprechens von Strafen wurde vorgenommen. Wird eine weitere Strafe gegen ein Team, das bereits wegen einer Kleinen Strafe in Unterzahl spielt, ausgesprochen, dann erlischt durch ein Tor diejenige laufende erste Kleine Strafe oder Bankstrafe, die gerade verbüßt wird & nicht mehr die angezeigte neue Strafe. (Regel 514d)

Zum besseren Verständnis soll folgendes Beispiel dienen:
Eine Mannschaft A spielt aufgrund einer Kleinen Strafe (Nr. A4) in Unterzahl. Während dieser Minderheit zeigt der Schiedsrichter eine (verzögerte, d.h. Spiel ist noch nicht unterbrochen) weitere Kleine Strafe gegen einen weiteren Spieler von Team A (Nr. A8) an, und das nicht verfehlende Team B erzielt vor der Spielunterbrechung ein Tor (im Powerplay). Durch das Tor ist nunmehr die Reststrafe von A4 beendet und die (neue) angezeigte Strafe wird (in der gewohnten Weise) ausgesprochen (Nr. A8, 2' Kleine Strafe). (In Anlehnung an das Case Book 2010/11, Rule 514, Calling Of Penalties, Sit. 6)

Bemerkung: Diese Änderung ist insofern begrüßenswert, als solche Situationen dadurch nunmehr auch am offiziellen Spielbericht zu vermerken und somit auch nachvollziehbar sind. Bis dato hat das Tor die Kleine angezeigte 2'-Min. Strafe getilgt und diese war eben nicht am Spielbericht einzutragen (darauf war dann bislang vermerkt: Team mit erhaltenem Tor und spielt trotzdem weiterhin in Minderheit – war das nun ein Formalfehler oder nicht?!).