Marton Vas und Co. gewinnen Heimturnier 5. September | 21:00


Zoltan Hetenyi feierte ein Shut-out.
2010-09-05 21:00:23

Marton Vas und Co. gewinnen Heimturnier

SAPA Fehervar AV19 feierte im Finale des Gabor-Ocskay-Gedenkturniers einen 3:0-Sieg gegen die Moser Medical Graz99ers und verteidigte den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich. Zoltan Hetenyi feierte ein Shut-out.

Ungarns Meister SAPA Fehervar AV19 und die Moser Medical Graz99ers standen sich im Finale des Gabor-Ocskay-Gedenkturniers gegenüber: Die erste gute Chance erspielten sich die Ungarn: Balazs Ladanyi versuchte Istvan Sofron mit einem guten Pass in Szene zu setzen, doch der junge Stürmer verfehlte den Puck und verpasste damit die Chance auf ein Break-away. Nur Sekunden später nahm Nathan Martz die Scheibe hinterm Tor von 99ers-Goalie Martin Iberer auf, schaute auf und bediente Daniel Fekete ideal. Sein Schuss verfehlte das Tor aber knapp. In der dritten Minuten waren erneut die Gastgeber am Zug: Istvan Sofron erkämpfte sich den Puck im Angriffsdrittel, ließ die Scheibe für Marton Vas liegen und der Kapitän schoss trocken zum 1:0 ein.

In der dritten Minute konnte sich Goalie Zoltan Hetenyi nach einem Break von 99er Patrick Harand erstmals auszeichnen. In der siebten Minute erhöhten die Teufel auf 2:0: Nach dem Bully bekam Balazs Ladanyi den Puck und traf per Onetimer. Danach gab es nur noch wenige Höhepunkte im ersten Drittel. Einen Querpass auf 99ers-Neuzugang Mike Ouellette konnte Hetenyi abfangen und somit den Stürmer an einer tollen Einschuss-Möglichkeit hindern. Danach spielten die Ungarn noch zwei Mal in Überzahl, konnte sich allerdings nur einmal gefährlich dem 99ers-Tor annähern: Gergö Nagy scheiterte aber an Martin Iberer.

Die Graz99ers starteten stürmisch ins Mitteldrittel: Harry Lange scheiterte aber an Zoltan Hetenyi, auch Chris Harand konnte in einem Powerplay mit einem Blueliner den Goalie nicht bezwingen. Danach spielte sich das Geschehen weitestgehend in der neutralen Zone ab. Sehenswert der dritte Treffer der Teufel: Roger Holeczy setzte sich mit einem Kraftakt gegen zwei Defender durch, scheiterte aber mit seinem Schuss an Martin Iberer. Doch Krisztiaan Palkovics ist zur Stelle und haute den Rebound zum 3:0 für den Titelverteidiger ins Kreuzeck! Marton Vas ließ bei einem Break in Unterzahl die ganz dicke Chance auf das 4:0 aus.

Weinhandl kommt
Im Schlussdrittel ersetzte Fabian Weinhandl Martin Iberer im Tor der Moser Medical Graz99ers. Die erste gefährliche Aktion zeigten die Grazer: Kevin Moderer scheiterte aber an Zoltan Hetenyi. Auf der anderen Seite verfehlte Balazs Ladanyi knapp das 99ers-Gehäuse. In der 46. Minute konnte sich Weinhandl dann erstemals auszeichnen, entschärfte einen One-timer von Mihaly. Beide Teams fanden noch gute Chancen vor, aber blieben ohne Torerfolg. SAPA Fehervar AV19 feierte am Ende einen 3:0-Sieg und verteidigte den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich.

Im Anschluss wurden auch die besten Spieler geehrt: Mit Attilia Orban (bester junger Spieler), Marton Vas (bester Stürmer), Zoltan Hetenyi (bester Torhüter) und Viktor Tokaji (bester Spieler
der Heimmannschaft) gingen gleich vier der fünf Ehrungen an Gastgeber SAPA Fehervar AV19. Als bester Verteidiger wurde Darcy Werenka von den Moser Medical Graz99ers ausgezeichnet.


Stimmen zum Spiel
Ulf Weinstock, Trainer SAPA Fehervar AV19: „Wir haben bei diesem Turnier neun Tore erzielt und nur einen Gegentreffer kassiert. Das zeigt, dass unsere Verteidigung schon sehr kompakt spielt. In der Meisterschaft müssen wir unser Powerplay aber noch etwas steigern. Bei diesem Turnier hat wirklich alles gut geklappt.”

Bill Gilligan, Trainer Moser Medical Graz99ers: „Es war ein tolles Turnier, wir hatten nochmals die Gelegenheit unsere Form zu überprüfen. Wir zeigten ein gutes Spiel, aber ohne Tore kann man eben nicht gewinnen. SAPA Fehervar AV19 spielte gut und hat sich den Turniersieg verdient."

Gabor-Ocskay-Gedenkturnier in Szekesfehervar, Finale:
Sonntag, 05.09.2010: SAPA Fehervar AV19 – Moser Medical Graz99ers 3:0 (2:0, 1:0, 0:0).
Tore Szekesfehervar: M.Vas (3.), Ladanyi (7.), Palkovics (36.)

>>Die Pre-Season 2010/11 im Überblick